Jogger sind seltener krank. Sport härtet ab - das sagt der Volksmund.
Wer sich regelmäßig bewegt, ist weniger anfällig für Infektionskrankheiten wie
Grippe und
Erkältung.
Regelmäßiges, leichtes Ausdauertraining stärkt das
Immunsystem nicht nur gegen
Husten, Schnupfen und
Bronchitis, sondern auch gegen Krebserkrankungen.
Dagegen bewirkt intensives Training genau das Gegenteil. Profisportler sind häufiger krank, weil ihr Immunsystem das Dauertraining nicht gut wegsteckt. Wie lässt sich dieses Phänomen erklären?
Bei regelmäßigem moderatem Ausdauertraining findet man einen Anstieg von körpereigenen Eiweißantikörpern (Immunglobuline) IgA. Sie sollen unerwünschte Eindringlinge bereits auf der Oberfläche von Nasen-, Mund- und Darmschleimhaut außer Gefecht setzen. Außerdem kann man im Blut vermehrt natürliche Killerzellen nachweisen - ein Typus weißer Blutkörperchen, der gezielt virusinfizierte und Tumorzellen angreift und vernichtet. Zusätzlich findet man auch vermehrt Botenstoffe wie das TNF-alpha.
Diese schönen Auswirkungen des Sporttreibens findet man nicht nur bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen.
In jeder Altersstufe kann mit leichten Belastungen begonnen werden. Und Erfolg stellt sich schon nach kurzem Training ein.
Schon wer regelmäßig dreimal pro Woche läuft, verbessert seine Widerstandskraft enorm.
Wer allerdings erste Anzeichen einer Erkältung oder Grippe spürt, sollte eine Trainingspause einlegen. Krankheitserreger nutzen die Schwäche in der Abwehr und schwimmen mit dem Blutstrom in besonders gefährdete Regionen, z.B. Nieren, Herzmuskel oder Nervensystem.
Hier besteht das Risiko bleibender Gesundheitsschäden.
Ruhe und eine
vitaminreiche Ernährung bringen das Immunsystem am schnellsten wieder in Schwung. Und wer gesund ist, holt den Formrückstand in wenigen Tagen locker auf.