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Dr. Rorbert Boudier

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Vorsicht bei Internet-Tests zur Früherkennung

Die beste Möglichkeit der Früherkennung sei der regelmäßige Augenarztbesuch, sagt der Experte. Denn noch bevor ein Patient Einschränkungen im Sehen bemerkt, kann der Arzt Veränderungen in der Netzhautmitte, der Makula oder dem Gelben Fleck, feststellen, zum Beispiel durch eine Spiegelung des Augenhintergrunds. Stiasny empfiehlt Früherkennungsuntersuchungen spätestens ab dem 50. Lebensjahr, insbesondere bei bekanntem Risiko in der Familie. Neben der Veranlagung zählen Rauchen, Bluthochdruck und Übergewicht zu den Risikofaktoren dieser Augenkrankheit.
Eine Vorbeugung gegen die Makuladegeneration sei nicht bekannt, erklärt Stiasny, doch sollte man auf ausreichende Bewegung und eine gesunde Ernährung achten. Wer beispielsweise grünes Blattgemüse, Mais oder verschiedene Kohlsorten wie Brokkoli esse, schütze die Gesundheit seiner Augen, erläutert der Experte. Grund dafür ist das darin enthaltene Carotinoid Lutein. Es kommt auch in der Makula vor und hat eine antioxidative Wirkung.


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