Akupunktur
Die Akupunktur ist eine Behandlungsmethode der alten Chinesen, die in den letzten Jahren auch im Westen zunehmend Verbreitung gefunden hat.
Bei der klassischen Akupunktur werden Nadeln (aus Stahl, Gold oder Silber) in bestimmte Punkte der Körperoberfläche gestochen und dort wenige Minuten bis zu einer halben Stunde belassen.
Eine Variante ist die sogenannte “Moxibustion”, bei der die Akupunkturpunkte mit kleinen “Hütchen”, die angezündet werden, angewärmt werden.
In den letzten Jahren wird zunehmend die Technik der “Laserakupunktur” angewandt, bei der die Akupunkturpunkte statt mit Nadeln mit einem schwachen Laserstrahl gereizt werden. Diese Methode ist der Nadelakupunktur ebenbürtig, allerdings für den Patienten völlig schmerzfrei.
Die Akupunkturpunkte befinden sich auf sogenannten “Meridianen”. Dies sind Bahnen, die die Körperoberfläche überziehen und die von den Chinesen aus der Erfahrung mit der Nadelung heraus “entdeckt” wurden.
Die Meridiane und die einzelnen darauf lokalisierten Punkte stehen in Beziehung zu bestimmten Organen, Organsystemen, Symptomen und Erkrankungen.
Die Akupunktur wird im Westen im wesentlich für einige bestimmte Krankheitskomplexe angewandt:
bei Schmerzen im Bereich des Bewegungsapparates
bei Migräne und chron. Kopfschmerzen
bei Heuschnupfen (hier meist sogenannte “Dauernadeln”, die für wenige Tage bis Wochen in der Haut, meist am Ohr, verbleiben)
zur Unterstützung bei der Suchtbehandlung
zur Unterstützung bei Narkosen
Nach anfänglicher großer Skepsis wird die Akupunktur mittlerweile auch von der Schulmedizin als alternative Behandlungsmethode anerkannt.