GENESA - Gesundheits-Netz Saarlouis
Es stellt sich vor:
Dr. Hubert Kandels

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Fußpflege

Die Füße sind anatomische Meisterwerke. Sie tragen uns im Laufe eines Lebens mehrmals um den Erdball, werden oftmals mit viel zu viel Gewicht belastet oder in zu enges, unpassendes Schuhwerk gezwängt.

Unsere Füße dienen uns tagein, tagaus und werden dennoch oft stiefmütterlich behandelt.
Dabei kann aus einer vernachlässigten Fußpflege schnell ein medizinisches Problem werden. Eingewachsene Zehennägel oder dicke, eingerissene Hornhautschwielen kann man irgendwann nicht mehr selbst beseitigen. Hühneraugen und extreme Hornhaut sollten vom Fußpfleger behandelt werden. Und gerade Diabetiker müssen ihre Füße besonders auf Verletzungen, Blasen, Druckstellen oder Risse untersuchen. Alles, was Sie Ihren Füßen an Pflege zukommen lassen, wirkt sich positiv auf Ihr Wohlbefinden aus.

Schrubben Sie sich jedes Mal nach dem Baden oder Duschen die Hornhaut an den Fersen und Ballen ab. Schneiden Sie die Zehennägel nie tief in die Nagelecken. Feilen Sie anschließend die Nagelränder und schieben Sie die Nagelhaut zurück.

Bei geschwollenen Füßen helfen Badezusätze oder Fußcremes mit Rosskastanie, Hamamelis oder Pfefferminze, Fußgel mit Menthol oder Kampfer. Aloe Vera, Arnika oder Azulen tun brennenden und empfindlichen Füßen gut. Bei trockener, rissiger Haut sorgt eine so genannte Schrundensalbe für Linderung.

Gegen Fußschweiß tragen Sie am besten nur Lederschuhe mit Ledersohle.
Spezielle Produkte können verstärkte Schweißbildung an den Füssen vermindern.


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