Schlaganfall-Risiko durch Ultraschall erkennen
20.01.2010 10:50
Etwa 20% aller in Deutschland vorkommenden Schlaganfälle gehen auf eine verengte Halsschlagader zurück – eine so genannte Karotisstenose. Mit Hilfe einer Ultraschall-Untersuchung können geübte Mediziner die Ausmaße der Karotisstenose anhand der so genannten "Intima-Media-Dicke" (IMD) messen, und so das individuelle Schlaganfall-Risiko eines Patienten abschätzen. Kritisch wird es ab einer IMD von 0,75 mm. Eine solche Ultraschall-Untersuchung bieten viele Ärzte als so genannte IgeL-Leistung (Kostenübernahme durch den Patienten) an. Grundsätzlich wird diese Untersuchung bei Patienten mit erhöhtem Blutdruck und Cholesterinspiegel empfohlen.
Übergewicht - alles nur eine Frage der Gene?
15.01.2010 11:04
In Deutschland ist jetzt bereits jedes fünfte Kind zu dick. 80 Prozent von ihnen werden ihr Leben lang übergewichtig bleiben, warnen Experten des medizinischen Informationsdienstes „Grünes Kreuz“.
Umfrage Telemedizin
10.01.2010 08:15
Laut der deutschen Gesellschaft für Telemedizin versteht man unter Telemedizin „die Erbringung konkreter medizinischer Dienstleistungen in Überwindung räumlicher Entfernungen durch Zuhilfenahme moderner Informations- und Kommunikationstechnologien. Der mittlerweile etablierte Begriff Telemedizin fällt unter den weiten Oberbegriff E-Health, der noch nicht endgültig definiert wurde. Man fasst heute viele Aktivitäten wie den Einsatz elektronischer Medien im Gesundheitswesen allgemein (Stichwort: elektronische Gesundheitskarte, elektronische Patientenakte, elektronische Fallakte, elektronischer Arztbrief oder eRezept u. a.), die Telemedizin, Telematik u. a. unter diesem Begriff zusammen. So wird beispielsweise die Telematik im Gesundheitswesen als ein Sammelbegriff für gesundheitsbezogene Aktivitäten, Dienste und Systeme definiert, die über räumliche Entfernung mit Mitteln der Informations- und Kommunikationstechnologie ausgeführt werden.“
Wir interessieren uns besonders dafür, welche Bedingungen erfüllt sein müssen, um telemedizinische Verfahren in der täglichen Praxis anwenden zu können. Dazu möchten wir Sie als Experten aus Medizin und Pflege bitten, den folgenden Fragebogen auszufüllen. Die Bearbeitung wird nicht länger als maximal 10 Minuten in Anspruch nehmen.
An der Online-Umfrage können Sie bis zum 30.01.2010 teilnehmen.
Zur Teilnahme an der Online-Umfrage hier klicken
Depressionen: Strategien für Angehörige und Freunde
04.01.2010 08:30
Wie kann ich handeln, wenn ich vermute, dass jemand aus der Familie oder dem Freundeskreis an einer Depression erkrankt ist?
Kooperationsmodelle
28.12.2009 17:41
GENESA bereitet für 2010 mehrere Kooperationsmodelle vor, in denen je nach Indikation und Arbeitsschwerpunkt Krankenhäuser, Pflegeanbieter, Therapeuten (Physio-/ Ergotherapie, Logopädie, Sport) und andere Gesundheitsdienstleister (Apotheken, Sanitätshäuser, HomeCare-Anbieter) als Partner angebunden sind. Dabei spielt vor allem die Möglichkeit des Datenaustauschs eine zentrale Rolle. Die Projektgruppe IT erarbeitet zur Zeit mehrere Modelle zur Lösung der Problematik der Notwendigkeit, in EDV-Systeme und Vernetzungstechnologie zu investieren. U. a. wird als völlig unabhängiges Modell auch an einer saarländischen Lösung (z. B. mit dem IBMT Fraunhofer) gearbeitet.