Die Gesundheitslandschaft verändern!
06.03.2008 00:00
GENESA bringt sich in Projektgruppe für einen Wettbewerb des Bundesforschungsministeriums ein!
Pressemitteilung
Saarländischer Schwesternverband e.V.
Der Vorstand
Ottweiler, 05.03.08
Schwesternverband entwickelt Gesundheitsregion Saar
Beteiligung am Wettbewerb des Forschungsministeriums geplant
Der Saarländische Schwesternverband will die Zusammenarbeit von Pflege und Medizin verbessern. Durch eine stärkere Vernetzung soll die Qualität der Versorgung der Menschen in der Region verbessert werden. Zunächst prüft der Verband ein Konzept in den Landkreisen Neunkirchen und Saarlouis. Dabei soll eine enge Kooperation u.a. mit Ärzten, Kliniken und ambulanten Pflegediensten aber auch anderen lokalen Dienstleistern initiiert werden, um beispielsweise nach der Entlassung aus einem Krankenhaus nahtlos eine optimale Pflege in einer stationären Einrichtung oder die Betreuung zu Hause sicherzustellen. Dazu gehören auch die Einbeziehung haushaltsnaher Dienstleistungen sowie Serviceangebote rund um das Thema assisted living.
Der Schwesternverband will sich mit Partnern aus der Region am Wettbewerb des Bundesforschungsministeriums „Gesundheitsregionen der Zukunft“ beteiligen. Dabei werden bis zu 20 Regionen in der Konzeptionsphase finanziell unterstützt. In einer zweiten Phase fördert das Ministerium in fünf Regionen die Umsetzung der Projekte.
Der Wettbewerb passt zur strategischen Neuausrichtung des Schwesternverbandes, der die Versorgungsqualität für ältere und behinderte Menschen auch im häuslichen Wohnumfeld verbessern will. Der Wettbewerb bietet daher die Chance, bei der Entwicklung neuer Dienstleistungen die in der Region ansässigen Partner aus Forschung, Wissenschaft und Industrie sektorenübergreifend zu integrieren. Der Schwesternverband setzt dabei vor allem auf die Strategie der kommunalen Rückbindung der Versorgung und sieht das Projekt als Möglichkeit für die saarländische Gesundheitswirtschaft, ihre Kräfte zu bündeln. Die dabei entstehende Strukturqualität kann genutzt werden, um neben der optimalen Betreuung älterer und behinderter Menschen die Lebensqualität aller Bürger zu sichern und zu verbessern. Dies kann nur durch die Kooperation möglichst vieler Akteure im Saarland gelingen, deren Unternehmenspolitik sich an einer hohen Versorgungsqualität orientiert. Diese sollten sich nach Einschätzung des Schwesternverbandes möglichst zahlreich an dem Projekt beteiligen.
Bisher wurden u.a. mit der assist Heimpflege-Bedarf GmbH, dem Ärztenetz Saarlouis „Genesa eG“, dem Kompetenznetz Orthopädie Saar „KOS eG“, der CJD Homburg/Saar gemeinnützige GmbH, der Stadt Ottweiler sowie der Saarlouiser Wohnungsbaugesellschaft GBS als potenziellen Partnern Gespräche geführt.
Hintergrund des Wettbewerbs ist die Erwartung des Bundes, dass in der Gesundheitswirtschaft bis zum Jahr 2020 bis zu 800 000 neue Arbeitsplätze entstehen. Auch im Saarland wächst nach einer Studie der Arbeitskammer die Zahl der Arbeitsplätze um jährlich 700.
Der Saarländische Schwesternverband e.V. mit Sitz in Ottweiler im Saarland betreut rund 2.400 alte und behinderte Menschen in vier Bundesländern.
Mehr Informationen zum Träger unter www.schwesternverband.de
Genesa Ärzte gegen elektronische Gesundheitskarte in aktueller Version
26.01.2008 17:22
Die Ärzte der GENESA sind gegen die Einführung elektronische Gesundeitskarte in der aktuell vorgesehenen Version. Sie soll zum 1.4.2008 kommen!
Entgegen der Behauptung ihrer Protagonisten werden die Patientendaten nicht auf der Karte sondern bundesweit auf einem zentralen Server gespeichert. Durch die gebündelte Datenerfassung der sensibelsten Patientendaten sieht die Arbeitsgemeinschaft die Persönlichkeitsrechte ihrer Patienten ebenso wie das Vertrauensverhältnis Arzt/Patient gefährdet. Die vom Grundgesetz geschützte ärztliche Schweigepflicht wird damit hintergangen. Zukünftig sollen bis zu 50 Berufsgruppen Zugriff auf das Zentralregister haben. Etwa 2 Millionen Menschen hätten damit einen legalen Zugang zu den Patientendaten. Illegale Datenweitergabe und Hackerangriffe zum Nutzen von Versicherungen und Arbeitgebern können nicht ausgeschlossen werden.
Die Einführung der elektronischen Versichertenkarte würde die Praxen mit einer weiteren Flut von bürokratischen Arbeitsabläufen überziehen. Schätzungen gehen von einer Mehrbelastung von ca. 25 Stunden im Monat aus, die für die Versorgung kranker Menschen fehlen wird. Ebenso ist die Finanzierung ungeklärt. Es ist zu befürchten, dass letztendlich Patienten und Ärzte die Zeche bezahlen werden. Die beteiligten Konzerne treiben in Erwartung milliardenschwerer Gewinne das Projekt mit enormer Energie und gegen alle Bedenken der Ärzte voran. Bereits im Mai diesen Jahres hatte der Deutsche Ärztetag das Vorhaben in dieser Form abgelehnt.
Die immer wieder von der Politik vorgebrachten Vorteile für den Patienten relativieren sich bei näherer Betrachtung: Die Notfallmedizin in Deutschland ist heute schon so konzipiert, dass mögliche Risiken z.B. für den bewusstlosen Patienten in Unkenntnis seiner Krankengeschichte minimiert werden. Auch werden in einer echten Notfallsituation andere Aktivitäten vom Notarzt erwartet als das Einlesen von Versichertendaten nach Abwarten auf eine stehende Datenleitung. Ob durch die elektronische Versichertenkarte Einsparungen im Gesundheitswesen möglich sein werden, wird von den Ärzten zumindest mit Skepsis gesehen. Bisher veröffentlichte Prognosen haben sich als unseriös erwiesen.
Die Arbeitsgemeinschaft saarländischer Ärztenetze repräsentiert die verschiedenen lokalen Zusammenschlüsse von Ärzten aus allen Teilen des Saarlandes. In 12 Netzen sind über 600 niedergelassene Ärzte organisiert. Nähere und ausführliche Informationen unter
http://www.ippnw.de/Soziale_Verantwortung/E-Card_stoppen/
GENESA- ÄrztInnen mehrheitlich gegen geplanten Neubau des Großkraftwerks
25.10.2007 14:16
Vorstand, Aufsichtsrat und viele weitere Mitglieder des Saarlouiser Gesundheitsnetzwerkes GENESA lehnen das geplante Großkraftwerk Ensdorf ab und fordern RWE und verantwortliche Politiker auf Landes- und kommunaler Ebene auf, die weiteren Planungen zu stoppen und auf die Durchführung des Baus zu verzichten.
Aktion "Selbstbewußte informierte Patienten"
24.10.2007 00:00
SELBSTBEWUSSTE - INFORMIERTE PATIENTEN! Die GENESA unterstützt diese bundesweite Aktion bei der sich Patienten objektiv Informieren sollen.
Bitte folgens Sie folgendem Link zur Aktion
http://www.patient-informiert-sich.de/
Genesa AKTIV für Bewegung in Saarlouis
15.07.2007 07:50
Ärzte des GE-sundheits NE-tzes SA-arlouis machen sich stark für Prävention und informieren über ihre Dienstleistungen! Im Rahmen der großen BEK-Veranstaltung " Deutschland bewegt sich" hat sich das GENESA erstmals in größerem Stil der Öffentlichkeit präsentiert.
Mit großem ehrenamtlichen Einsatz wurden am Wochenende 15 bis 17. Juni 2007 sowie in der folgenden Aktionswoche von den Mitgliedern zahlreiche Veranstaltungen organisiert und ein vielfältiges Programm rund um das Thema "Bewegung" zusammengestellt.